Kategorie: Kindererziehung allgemein |
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Frage: PC Kauf |
| Gefragt am 26.04.2010 14:48 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1017 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
Hallo, mein Sohn ist 14 Jahre alt. Er hat von uns zum 13. Geburtstag einen PC geschenkt bekommen und bei seinem Vater (bei dem er alle 2 Wochenenden ist) hat er unseren alten PC stehen. Nun reicht ihm dieser nicht mehr und er möchte sich einen neuen PC für EUR 700,00 kaufen. Er hat das Geld zwar auf dem Sparbuch, aber um alle 2 Wochen dort zu spielen finde ich diese Anschaffung ein bisschen zu "abgehoben". Er hat sich grade vor 2 Wochen einen IPod gekauft und ich denke langsam, dass er die Bedeutung von Geld nicht zu schätzen weiß. Bittet man ihn um das wegbringen von Flaschen, hat er keine Lust für 5 Euro loszugehen. Soll ich ihn die Entscheidung mit dem PC selber treffen lassen weil es sein eigenes Geld ist oder nicht??? |
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Beantwortet von Alexandra Dürrbaum (Profil ansehen)
Hallo,
also in diesem Alter würde ich ihn die Entscheidung über 700,00 euro nicht vollständig selber treffen lassen, denn das Geld auf seinem Sparbuch ist ja bestimmt über einen längeren Zeitraum angespart worden, um ggf. mal den Führerschein oder ähnliches bezahlen zu können und er weiß dieses in diesem Alter noch nicht zu schätzen. Grundsätzlich ist es sinnvoller, dass er sich ein Ziel steckt (z.B. Computer) und dafür auch etwas leistet, z.B. Rasenmähen oder ähnliches für ein Entgeld, um sein Ziel zu erreichen. Durch diese "Arbeit" lernt er den Wert des Geldes und einer so großen Anschaffung zu schätzen. Sie haben 2 Möglichkeiten: 1.) Warum ist der alte Computer nicht mehr ausreichend? Kann er ggf. durch eine kleinere Anschaffung (Grafikkarte o.ä.) so aufgerüstet werden, dass es ausreichend ist? 2.) Wenn 1.) nicht möglich ist, so könnten Sie ihm das Angebot unterbreiten, dass er die Hälfte von seinem Sparbuch nehmen darf, wenn er den Rest durch Eigeninitiative (Taschengeld sparen, kleine Jobs) gespart hat. Lassen Sie sich durch seinen Unmut nicht aus der Ruhe bringen und suchen Sie statt dessen zusammen mit ihm nach Lösungen (siehe 1. oder bei der Suche nach "Verdienstmöglichkeiten") und bieten Sie ihm Hilfe an, z.B. um kleine Zettel für Gartenarbeiten, Einkaufen uws. zu erstellen, die er in der Nachbarschaft verteilen kann. Es kann dadurch gut sein, dass er nach einiger Zeit erkennt, dass es gar nicht der neue Computer sein muss und er sich für sein "hart erarbeitetes Geld" lieber etwas Besseres anschaffen möchte. Viel Erfolg! Mit freundlichen Grüßen Alexandra Dürrbaum |
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