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Kategorie: Kindererziehung allgemein

Frage: beinah tägliche Ausraster

Gefragt am 19.05.2010 17:56 Uhr | Einsatz: € 30,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1018

Hallo,

mein Sohn (9Jahre) entgleitet mir immer mehr. Er hört nicht, er benutzt Schimpfwörter vom feinsten, jetzt müssen wir auch noch zur Schule da er eine Lehrerin beleidigt hat.
Auch zu Hause er ist extrem agressiv, respektlos und Regeln interessieren Ihn nicht!
Wenn Ich KOnsequenzen ausspreche lacht er uns aus und hält die Ohren zu wenn Wir was sagen.

Was soll Ich tun??
Mein Mann ist sehr jähzornig und mein Sohn leider auch, irgendwann reicht es nicht mehr wenn Ich mich dazwischen stelle.

Mit freundlichem Gruß

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Antwort

Beantwortet von Alexandra Dürrbaum (Profil ansehen)

Hallo,

also bei einem solchen "Fehlverhalten" zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass die Kinder nicht von sich aus so sind, sondern sie nur auf bestimmte Situationen, Erfahrungen oder Umstände in Ihrem Leben reagieren oder durch negatives Verhalten verstärkte Aufmerksamkeit erreichen wollen.
All dies läuft unbewusst bei Ihrem Sohn ab und ich möchte Sie darin bestärken, vielleicht zusammen mit der Klassenlehrerin nach der oder den Ursachen zu suchen, denn ich denke Ihr Sohn war nicht immer so. Wann hat dieses Verhalten angefangen, was war damals bei Ihrem Sohn, in Ihrer Familie los?
Wenn Sie schreiben, dass auch Ihr Mann zu Jähzorn neigt, dann beobachten Sie doch mal Ihren Mann und Sohn im direkten Umgang. Schaut sich Ihr Sohn vielleicht etwas ab oder will er eigentlich genau so sein wie der Papa?

Finden Sie einen Mittelweg zwischen klaren und ruhigen Ansagen für Ihren Sohn, die Sie auch konsequent durchziehen müssen. Strenge und übertriebene Härte werden Ihren Sohn in seinem Verhalten bestärken. Er muss lernen, dass er ohne die Auf- und Ausfälligkeiten auch und viel mehr Beachtung und Anerkennung bekommt. Ggf. ist auch eine Verhaltenstherapie angezeigt (hört sich schlimmer an, als es ist), falls Sie weitere Unterstützung brauchen.

Sprechen Sie offen mit den Lehrern. Diese wollen Ihnen auch nur helfen und stecken Sie nicht den Kopf in den Sand.
Finden Sie die Ursache und die Antwort auf die Fragen nach dem wann? und dem warum? und dann werden Sie besser mit der Situation umgehen können.

Viel Erfolg!

Alexandra Dürrbaum
- Erziehungs Coach -

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