Kategorie: Computerspiele |
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Frage: Verbringt nur noch seine Zeit am Pc! |
| Gefragt am 23.06.2010 14:36 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1023 |
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mein sohn spielt sehr viele spiele am pc,kann sich die spiele selbst leisten und kommt andauernd mit einer anderen ausrede. wie kriege ich ihn dazu mehr rauszugehn? er ist 14 jahre alt und denkt sich halt,dass er sich in seinem alter mehr erlauben kann! |
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Beantwortet von M. Sypek (Profil ansehen)
Hallo!
Die von Ihnen beschriebene Situation ist sehr allgemein, sodass sich für mich folgende Fragen stellen: Wie viele Stunden am Tag spielt Ihr Sohn? Welche Spiele spielt er? Mit welcher Ausrede kommt er und wofür? Lassen seine schulischen Leistungen nach oder vernachlässigt er seine anderen Pflichten seitdem er so viel Computer spielt? Seit wann spielt er so viele Spiele am PC? Hat sich etwas in Ihrer Familiensituation verändert/ gibt es Probleme in der Schule? Wie ist Ihr Verhältnis zu Computern, wie oft sieht Ihr Sohn Sie am PC sitzen? Vielleicht hat Ihr Sohn momentan einfach eine Phase in der er lieber Computerspiele spielt, anstatt sich mit Freunden zu treffen. Das ist vor allem bei Jungen in dem Alter nicht ungewöhnlich. Zieht sich diese Phase jedoch über einen längeren Zeitraum, sollten Sie mit Ihrem Sohn darüber reden. Sagen Sie Ihm, dass Sie sich Sorgen machen, animieren Sie Ihn sich draußen mit Freunden zu treffen, was sind seine anderen Interessen? Warum kann er sich die Spiele selbst leisten? Taschengeld? Spart er sein Taschengeld, kann er sich auch andere Sachen leisten (z.B. Kinobesuche, Eis essen mit Freunden, Freibadbesuche,…) - setzen Sie anhand seiner Interessen neue Anreize. Hat er z.B. Interesse an einem Fußballverein (Tennis, Hockey, Musik,…)? Sollte sich diese Phase nicht bessern, besprechen Sie mit ihm gemeinsame Regeln, wie viel Zeit er z.B. am PC sitzen darf und welche Konsequenz er bei Nichteinhaltung vorschlagen würde. Wichtig dabei ist, dass die Konsequenzen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem unerwünschten Verhalten stehen und Sie Ihren Sohn mit einbeziehen (Selbstverantwortung)/ernst nehmen. Stellen Sie nur Regeln auf die Sinn machen und hinter denen Sie stehen/ durchsetzen. Viel Erfolg! MFG M. Sypek |
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