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Kategorie: Alternative Ernährungsweisen

Frage: Ernährung Schilddrüsentyp

Gefragt am 25.08.2009 12:34 Uhr | Einsatz: € 35,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1039
Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen) Ernährung Schilddrüsentyp , 5 von 5 bei 1 Bewertungen Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte vergangene Woche einen Termin bei einer Ernährungsberaterin. Nach diversen Tests wurde mir mitgeteilt, ich sei ein Schilddrüsentyp und man gab mir eine Liste mit Dingen mit, die ich wohl bevorzugt vertrage, bzw. welche wohl Unverträglichkei

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte vergangene Woche einen Termin bei einer Ernährungsberaterin.
Nach diversen Tests wurde mir mitgeteilt, ich sei ein Schilddrüsentyp und man gab mir eine Liste mit Dingen mit, die ich wohl bevorzugt vertrage, bzw. welche wohl Unverträglichkeiten auslösen.
Ich habe diesen Termin wahrgenommen, da ich sporadisch an starken Magenschmerzen leide, die aber keine medizinische Ursache haben, Gewicht ist bei mir kein Problem.
Was mich ein wenig verunsichert ist die Tatsache, dass ich für mein Leben gerne Zitrusfrüchte essen, diese mir aber wohl laut Typbestimmung eher schaden.
Die restlichen Ergebnisse stimmen nahezu 100 Prozent mit meiner Ernährung und meinen Essensfavoriten überein, daher vermute ich, dass ich tatsächlich ein Schilddrüsentyp bin.
Haben Sie in Punkto Zitrusfrüchte eine andere Meinung und was darf ich denn vielleicht alternativ essen?

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Antwort

Beantwortet von Dipl.oec.t Alexa Iwan (Profil ansehen)

Hallo,
ich nehme an, Sie waren bei einer Ernährungsberaterin, die nach dem System des "metabolic typings" arbeitet.
Wenn Sie hierbei als Schilddrüsentyp eingestuft wurden, scheint es in der Tat so zu sein, dass Zitrusfrüchte Ihnen Probleme machen können.
Zu Zitusfrüchten zählen Orangen, Mandarinen, Pampelmusen, Ananas, Kiwi, Limetten, Zitronen. Alle diese Früchte enthalten Säure und können einen empfindlichen Magen reizen.
Sie machen sicher keinen Fehler, wenn Sie dieses Obst versuchshalber für 14 Tage komplett meiden, um zu sehen wie es Ihnen dabei geht. Essen Sie stattdessen viel Vit.C-reiches Gemüse (rote Paprika, Fenchel, Brokkoli, Kartoffeln).

Sollte es Ihnen und v.a. Ihrem Magen dabei nicht besser gehen, rate ich Ihnen zu einem Ernährungstagebuch. Vordrucke dafür können Sie im Internet laden. Schreiben Sie ganz genau auf, was + wie viel + wann Sie tagsüber essen und notieren Sie außerdem wann es zu Magenschmerzen kommt. Möglicherweise kommen Sie so einem Auslöser auf die Spur.

Darüberhinaus: waren Sie bei einem Gastroenterologen und haben abklären lassen, ob Sie evtl. eine leichte Magenschleimhautentzündung haben? In diesem Fall würden Ihnen Zitrusfrüchte nämlich wahrscheinlich auch Probleme bereiten.

Und noch etwas: sind Sie sicher, dass Sie Magenschmerzen haben oder könnten es auch Darmkolliken sein? Bei Letzterem könnten Präparate zur Normalisierung und Stabilisierung der Darmflora hilfreich sein. Diese bekommen Sie in der Apotheke (ProSymbioflor, Mutaflor u.a.). Lassen Sie sich dazu von einem Fachmann zur Darmsanierung beraten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute,
Alexa Iwan

Nachfrage
Sehr geehrte Frau Iwan,
vielen Dank für Ihre Antwort!

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