| Kategorie: Frage zu Beruf, Familie, Partnerschaft und Persönlichkeitsentwicklung |
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| Frage: Wie soll ich mich beruflich entscheiden?! |
| Einsatz: € 60,00 |
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Bewertung: 4,7 (von 5 Sternen)
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Beantwortet von Sabine Bends (Profil ansehen)
Liebe Lisa,
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Vertrauen. Zunächst einmal kann ich Ihre Ängste gut nachvollziehen, ich kenne selbst die Situation, die Sie schildern. Etwas Altes geht, das Neue ist noch nicht da. Die Wünsche scheinen unerreichbar, die innere Stimme sagt „tu dies“, andere Menschen sagen „tu das“. Gut ist es vielleicht, sich daran zu erinnern, dass solche Übergangssituationen sich zwar seltsam anfühlen, aber im Grunde die eigentliche Würze des Lebens sind. Nur so geschieht Entwicklung: Wenn wir uns etwas Neues wünschen und noch nicht „da“ sind. An Ihrem Horoskop ist Ihre derzeitige Situation auch eindeutig nachvollziehbar: Der transitierende (laufende) Saturn durchläuft gerade Ihr sechstes Haus, der Lebensbereich der Arbeit und des Alltags, und steht Venus gegenüber, der planetaren Vertreterin für Geld und Wohlergehen. Saturn stellt uns auf seiner Reise durchs Horoskop gern Aufgaben, in Ihrem Fall sicher gern berufliche Aufgaben, denn Ihr Geburtssaturn steht in Haus zehn, dem Bereich öffentlichen Wirkens. In Haus sechs wiederum geht es auch um die Arbeit, um den Alltag, um genau zu sein. Und die betroffene Venus herrscht bei Ihnen unter anderem über das zweite Haus, das Haus der Finanzen und des Einkommens. Hier schließt sich ein Kreis, denn Sie sehen: Alle sogenannten Erdhäuser, die mit Beruf und Geldverdienen zu tun haben, sind aktuell bei Ihnen von Veränderung betroffen, Haus zwei über dessen Herrscherin Venus, Haus sechs über den Transit-Saturn direkt und indirekt auch Haus zehn, wo Ihr Radix-Saturn steht. Und alle Erdhäuser haben mit der irdischen Verwirklichung in Form von Arbeit, Sicherheit und Einkommen zu tun. Aber vor allem Saturn und das zehnte Haus haben auch mit den Ergebnissen zu tun, die wir im Leben hinterlassen, das, was von uns sozusagen „am Ende“ übrig bleibt, was wir der Welt geben. Wenn ein langsamlaufender Transitplanet wie Saturn diese drei Häuser direkt oder indirekt gleich alle drei betrifft, dann ist es ganz normal, dass sich beruflich oder an der Einnahmesituation etwas ändert. Der eine hat zu viel Arbeit, der andere zu wenig, der nächste die falsche Arbeit. Es tut gut, das einfach mal festzustellen! Dazu verschafft Ihnen Saturn gerade die nötige Verschnaufpause. Denn im Alltagstrott merken wir es oft gar nicht. Wenn Sie nun merken, dass die Entscheidungen, die Sie in der Vergangenheit in Bezug auf Arbeit und Verpflichtungen getroffen haben, nicht mehr für Sie stimmig sind, dann ist es nun die richtige Zeit, neu zu planen. Das sechste Haus ist nämlich das Haus der Vervollkommnung. Bei Transiten dürfen wir uns hier fragen: Welche Fertigkeiten besitze ich und welche (noch) nicht? Welche nützlichen Fertigkeiten möchte ich noch erlernen? Erlernen heißt dabei nicht, dass wir ganz neu in die Lehre gehen müssen. Das Erlernen im sechsten Haus ist oft eher praktischer Art. Es gibt eine Art roten Faden durch die Erdhäuser. Das sechste Haus ist aus dieser Perspektive eine Vorbereitung auf das zehnte Haus. Saturn fordert uns im sechsten Haus auf, uns für etwas Bestimmtes zu entscheiden, damit wir es beim Saturntransit durch Haus zehn (oder auch schon früher) zur Blüte gebracht haben. Schauen wir uns des Weiteren Ihre Venus an – diese steht als Herrscherin von Haus zwei (Talente und Einkommensquellen) in Fische im zwölften Haus. Außerdem herrscht sie auch über Haus sieben, den Kontaktbereich. Wie kann und möchte so eine Venus gern Geld verdienen? Mit direkten Kontakten zu anderen Menschen, denen man die eigene Hilfe anbieten kann. Fische und Haus zwölf machen aus Venus einen sehr mitfühlenden, wohlwollenden, liebevollen Wesensanteil. Und mit genau diesen Eigenschaften können und sollen Sie Ihr Geld verdienen, sonst wäre Venus nicht die Herrin von Haus zwei! Was immer andere Menschen auch sagen mögen, wozu sie Ihnen raten oder wovon sie Ihnen abraten (mich eingeschlossen): Lassen Sie Ihre innere Stimme nicht in dem äußeren Stimmengewirr untergehen. Ihre Venus weiß genau, was Sie sich für Sie und Ihr Leben wünscht. Und diese Venus erlebt in dem nächsten Jahr ihre große Stunde und möchte sich so entfalten, wie es zu ihr passt. Denn nicht nur Saturn bildet derzeit eine Opposition zur Venus, in Kürze kommen auch Uranus und Jupiter in Fische mit dazu. Was Sie als „heftige Transite“ bezeichnet haben, würde ich gern in „Unterstützung für Venus“ umbenennen. Denn genau das sind Transite und nichts anderes: Geburtshelfer für Wesensanteile, die sich noch mehr entfalten möchten. Kurz gesagt: Ihre Venus meldet sich zu Wort. Lassen Sie sich sprechen und geben Sie sich und ihr Zeit, einen guten Weg zu finden. Die Transite dauern bis in 2011 hinein an, was zeigt, dass dieser Prozess nicht eilig ist, sondern schrittweise vonstatten geht. Eines wird durch die Horoskopbetrachtung in jedem Fall klar: In einem nicht mehr geliebten Beruf wird es nicht weitergehen, da ist die Endstation erreicht. Das „Neue“ wird unterstützt durch expansive (Jupiter) und visionäre (Uranus) Kräfte. Schieben Sie Ängste und Sorgen weitgehend beiseite und lassen Sie sich inspirieren von dem, was da kommt. Ich bin mir ganz sicher, es wird etwas sein, das Ihr Herz (noch) mehr erfreut als bisher. Alles Gute wünsche ich Ihnen auf diesem Weg! Sabine Bends |
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