| Kategorie: Frage zu Astrologie und Horoskop |
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| Frage: Aszendent |
| Einsatz: € 20,00 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
Sehr geehrte Experten! Ich bin Aszendent Jungfrau - was besagt mein Aszendent - wie macht er sich bemerkbar - anders als mein Sternzeichen!?! Vielen Dank! |
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Beantwortet von Sabine Bends (Profil ansehen)
Liebe Fragende,
lieber Fragender, bei dem Aszendenten handelt es sich um das Tierkreiszeichen, das im Moment der Geburt am östlichen Horizont aufging. Sie können sich den Tierkreis wie ein Band vorstellen, das einmal um den Erdball geschlungen ist. Dieses Band ist in zwölf Abschnitte eingeteilt. Der Abschnitt, der sich bei Ihrer Geburt auf der Höhe des östlichen Horizonts befand - da, wo morgens die Sonne aufgeht -, wird als Aszendent bezeichnet. Es ist das „in diesem Augenblick aufsteigende Zeichen“. Das Wort selbst kommt aus dem Lateinische: ascendere = aufsteigen. In der astrologischen Deutung steht der Aszendent für die Art und Weise, wie ich mich der Welt zeige. Er ist gleichsam eine Maske. Zwar kann ich von meiner Wesensnatur her energisch und durchsetzungslustig sein (Sonne, sprich „Sternzeichen“ in Widder), aber nach außen zeige ich eher eine sanfte und mitfühlende Seite (Aszendent in Fische). Alle vier Minuten wandert der Aszendent bereits einen Grad weiter. Das zeigt, wie wichtig die genaue Geburtsuhrzeit zur exakten Horoskopberechnung ist. Wie deutet man nun den Aszendenten? Waren Sie schon einmal in einem Zoo oder einem Tierpark? Oder haben Sie einmal einen Tierfilm über eine Tierart gesehen, die Sie noch nicht kannten? Dann kennen Sie sicherlich die Phase des Staunens über ein Tier, das man zum ersten Mal sieht und zu begreifen sucht. Wir stehen am liebsten erst einmal nur da und schauen. Wie sieht das Tier aus? Was strahlt es aus? Wie begegnet es uns? Wozu lädt es uns ein? Da gibt es Tiere, die uns Respekt einflößen oder sogar Angst. Gefährlich wirkende Artgenossen wie vor Kraft strotzende Tiger oder grimmig dreinschauende Grizzly-Bären. Bunte, schillernde Tiere wie den Tukan, der uns mit einem großen buntgefärbten Schnabel in gelb, grün, rot und braun fasziniert. Niedliche Tierchen, die zum Streicheln einladen, wie Rehe und Erdmännchen. Tiere, die uns durch ihr Geschick und Können bezaubern, wie Seelöwen, die das Wasserelement kunstvoll beherrschen, oder Affen, die scheinbar schwerelos durch die Luft fliegen. Tiere, die uns dazu einzuladen scheinen, sie zu streicheln, wie Schafe, Esel oder Lamas. Obwohl sich der Eindruck, den man auf den ersten Blick von einem Tier hat, zuweilen verändert, wenn man mehr über dieses Tier erfährt, bleibt doch immer etwas davon hängen. Wir lesen zwar, dass ein Malaienbär sich nur von wirbellosen Kleintieren, Nüssen und Früchten ernährt, aber so ganz verlieren wir unsere Scheu ihm gegenüber trotzdem nicht. Und auch wenn wir erfahren haben, dass Marder Raubtiere sind, behalten sie dennoch etwas von ihrer Niedlichkeit. Genauso ist es mit unserem Aszendenten. Wir sehen ihn vielleicht nicht unmittelbar, doch können wir ihn häufig intuitiv erspüren, wenn uns ein Mensch begegnet. Etwas an seiner Ausstrahlung verrät ihn. Es ist eine bestimmte Qualität der Begegnung, eine Einladung zu einer gewissen Art von Interaktion, die sich nicht immer direkt in Worte fassen, aber doch immer spüren lässt. Wenn Menschen zu mir in die astrologische Beratung kommen, beginne ich gern mit dem Aszendenten. Ich beschreibe ihn als eine Art Mäntelchen, das uns eine gute Fee bei unserer Geburt ins Bettchen gelegt hat. Wir tragen diesen Mantel ein Leben lang und laufen mit ihm herum. Doch nicht immer passt er uns direkt wie angegossen. Meist sind die Ärmel noch etwas zu lang, der Schnitt noch nicht ganz an unsere Figur angepasst. Es ist unsere Aufgabe, in diesen Mantel im Laufe unseres Lebens mehr und mehr hineinzuwachsen, ihn irgendwann völlig auszufüllen und gar nicht mehr als Mantel zu empfinden. Am Ende soll er eigentlich so etwas sein wie unsere zweite Haut. Mit unserem Aszendenten erhalten wir also so etwas wie eine Aufgabe zugeteilt, die sich durch folgende Aspekte bemerkbar macht: · Andere nehmen uns in dieser Rolle wahr. Dies gilt insbesondere für Situationen, Menschen und Begegnungen, denen wir zum ersten Mal gegenüberstehen. · Wir selbst erfahren im Laufe der Zeit, dass wir auf eine bestimmte Art und Weise nach außen wirken. Die Rolle, die wir spielen, die Maske, das "Tier", das wir nach außen hin symbolisieren, haben Einfluss auf alle anderen Lebensbereiche. Ein Pinguin kann nun einmal nicht in der Wüste leben oder fliegen. Wir erfahren den Aszendenten als Begrenzung und Herausforderung. · Wenn wir uns der Rolle, die wir spielen, des Mantels, den wir unweigerlich tragen, bewusst werden, können wir den Auftrag, der dahinter steht, schöpferisch mitgestalten. Je mehr wir uns mit diesem Mantel identifizieren und unsere Aufgabe annehmen, umso besser füllen wir unsere Rolle aus. Wir lernen die Welt durch ein bestimmte Art der Durchsetzung kennen. Was bedeutet es nun, Jungfrau am Aszendenten zu haben? Sie verfügen – gleichgültig, was Ihr Sonnenzeichen (Ihr „Sternzeichen“) ist über eine scharfe Beobachtungsgabe und einen kritischen Intellekt, die Ihnen zur Überlebenssicherung dienen. Sie nehmen Ihre Umwelt sehr genau wahr und nähern sich anderen eher vorsichtig und beobachten diese genau, bevor Sie sich auf engeren Kontakt einlassen. Andere nehmen Sie als jemanden wahr, der sich Dingen umsichtig und achtsam nähert und sich alles ganz genau anschaut, bevor er agiert. Jungfrau-Aszendenten können viele Begabungen haben, die von handwerklichem Geschick, technischem Talent über Interessen an Gesundheitsthemen bis hin zu Ökologie und Ökonomie reichen können. Häufig sind sie in dienstleistenden Berufen tätig, nicht selten im Gesundheitswesen oder Technikbereich im weitesten Sinne. Ihr Sinn für das rechte Maß und umsichtiges Handeln zeichnet sie ganz besonders aus und Ihre Genauigkeit befähigt sie zu Tätigkeiten, in denen es auf Kleinigkeiten ankommt oder Fehler gefunden werden müssen. Sie eignen sich hervorragen für Tätigkeiten wie Programmieren, Lektorieren, Pflege von kranken Menschen und Tieren und natürlich vielem anderem mehr. Doch zuweilen stehen Sie sich mit Ihren Sorgen und Ängsten selbst im Weg. Denn Jungfrau ist das Zeichen der Vor-Sorge. Das kann sehr sinnvoll sein, weil Sie gut vorsorgen und planen können. Doch manchmal nehmen Sie sich mit allzu vielen Zweifeln den Mut zum Handeln. Lassen Sie daher auch mal „Fünf gerade sein“, dann machen Sie sich das Leben leichter! :-) Detaillierte Informationen über die Bedeutung des persönlichen Aszendenten erhält man, wenn man weiß, wo der sogenannte „Herrscherplanet“ des Aszendenten – in Ihrem Fall Merkur – im Horoskop steht. In diesem Lebensbereich wird sich nämlich das Jungfrau-Thema am meisten ausbreiten wollen. Dies können Sie möglicherweise selbst aus Ihrer Horoskopzeichnung erkennen oder Sie lassen es sich von einem Fachmann / einer Fachfrau deuten. Kontaktieren Sie mich gern dazu! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude auf bei all Ihren Erkundungen, Sabine Bends www.astrologie-koeln.de www.astrologie-ausbildung.de www.astrophoenix.de sabine.bends@phoenix-astrologie.de |
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