Kategorie: Plastische Chirugie |
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Frage: Lungenembolie nach Fettabsaugung |
| Gefragt am 17.01.2011 00:49 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1034 |
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Hallo, |
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Beantwortet von Dr. med. Ive Schaaf (Profil ansehen)
Eine Fettabsaugung führt nicht direkt zur Lungenembolie. Die Lungenembolie entsteht (im Falles des Falles) durch ein Gerinnsel in den (Bein-)venen, das in die Lunge fortgeschwemmt wird. Das Risiko für ein solches Ereignis hängt davon ab, ob Sie im Bereich der Venen ein besonderes Risiko aufweisen. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und Rauchen. Des Weiteren spielen die Größe des Eingriffes und die Dauer des Eingriffs sowie bestimmte intraoperative Maßnahmen wie Blutleere eine Rolle, die aber bei Fettabsaugung nicht zur Anwendung kommen. Wenn keine Krampfadern, Thrombosen in der Familie etc vorliegen, dürfte das Risiko also klein sein und es nimmt von Tag zu Tag ab. Auch die anschließende Behandlung mit Ultraschall ändert daran nichts. Außerdem ist davon auszugehen, dass Sie Heparinspritzen erhalten hätten, wenn man vor der Operation ein besonderes Thromboserisiko erkannt hätte. Was Ihnen auf jeden Fall gut tun wird und auch im Falle einer Thrombosegefahr sehr wichtig wäre, ist möglichst oft "marschieren" zu gehen, also möglichst flottes Gehen.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Schaaf |
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