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Kategorie: Onkologie

Frage: Tumor?

Gefragt am 18.04.2011 18:33 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1021

Hallo!

Meine Mutter ,64, kam vor 2 Jahren notfallmäßig ins Krankehaus da Sie Herzrasen, Bluthochdruck (190/180) hatte und ihr war sehr sehr schwach - hatte gar keine Kraft mehr. Auch die Augen waren halb zu. Die Ärzte konnten bis zum heutigen Tage nicht herausfinden was da los war bzw. ist - denn sie hat seitdem starke gesundheitliche Probleme:

sehr schnelle Ermüdbarkeit (schon nach ein paar Stufen zum steigen), sie klagt im Allgemeinen über Müdigkeit auch schon morgens, Starke Schwäche sie kann dann gar nichts machen muss sich hinlegen, zeitweise starkes Zittern, Sehr Lichtempfindlich, Augenbeschwerden (sie war beim Augenarzt aber dieser konnte nichts feststellen auch das Herz ist laut Kardiologe gesund), hin und wieder Übelkeit. Ich habe auch die Beobachtung gemacht, wo es ihr echt schlecht ging , dass die Augen wie starr waren.

Ich mache mir deshalb große Sorgen - Die Vermutung von mir ist das es mit dem Gehirn zusammenhängt und habe jetzt Angst das es sich hierbei um einen Tumor handelt. Es wurde ein CT vom Kopf gemacht aber dies war OK. Kann es sein, dass man bei einem MRT und EEG mehr sieht? Könnte dies ein Tumor sein oder hätte man es auf dem CT dann sehen müssen? Oder kennen sie eine Erkrankung die solche Symptome verursacht?

Danke für Ihre Antwort

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ralf Berg (Profil ansehen)

Guten Tag, lieber Fragender !

Sie machen sich zurecht Gedanken um den Zustand Ihrer Mutter, zumal diese Erkrankung nun schon zwei jahre fortdauert und niemand etwas organisch krankes finden kann. Daher steht diese Frage auch schon so lange im Netz, man kann trotz Ihrer Angaben von hier aus nicht definitiv feststellen was Ihrer Mutter fehlt.
Nun zu dem MRT: Ja man kann im MRT andere Dinge sehen wie im CT. Auch im EEG könnten Krampfanfälle (auch leichtere Formen) nachgewiesen werden. Die lange Dauer und das negative CT sprechen aber eher gegen einen Tumor im Kopfbereich. Falls aber insbesondere die EEG Untersuchung noch nicht gemacht wurde, sollten Sie vielleicht ihre Mutter nocheinmal bei einem niedergelassenen Neurologen zur Untersuchung vorstellen.
Wenn möglich bitte bei einem Kollegen, der auch noch den Fachbereich Psychiatrie abdeckt.
Denn: mit allem Vorbehalt, der bei einer Beurteilung lediglich über das Internet angebracht ist:
Eine Idee was Ihre Mutter haben könnte hätte ich schon Es könnte Sich um sog. "Stupuröse Bewußtseinseinschränkungen" handeln. Da diese zwar manchmal von richtigen organischen Veränderungen im Gehirn ausgehen können, aber weitaus häufiger eine psychische Ursache haben, empfehlte ich dies von einem FA der für beide Bereiche qualifiziert ist nachprüfen zu lassen.
Ich hoffe dass man Ihnen dort weiterhelfen kann. Falls dies nicht möglich ist, so sollten Sie versuchen Ihre Mutter für eine Untersuchung beim Psychiater direkt zu motivieren.

Mit vielen Grüßen und besten Wünschen Dr. R. Berg

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