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Kategorie: Neurologie / Nervenheilkunde

Frage: Ängste

Gefragt am 03.12.2011 16:23 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1018

Hallo!

Ich habe folgendes Problem:

Ich leide seit ca. 2 Monaten unter Ängsten (nachdem es meiner Mutter gesundheitlich sehr schlecht ging bzw. geht)-
da hat es plötzlich angefangen mit zum Teil starken Ängsten, Erbrechen, Übelkeit, Magenschmerzen, Herzrasen und einer inneren Unruhe und Unsicherheit, Zittern etc. das war für mich wie eine Art Schock mit meiner Mutter. Ich kann auch kaum was essen bzw. habe keinen Appetit. Was kann das für eine psychische Erkrankung sein? Vielleicht eine Angsstörung?

Habe auch schon darüber nachgedacht in eine psychotherapeutische Klinik zu gehen wäre dies ein Ansatz? Der Nachteil ist halt das es einige Zeit dauert bis man dort aufgenommen wird. Haben sie eine Idee?

Danke für Ihre Antwort

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ive Schaaf (Profil ansehen)

Guten Abend,

wiederkehrende starke Ängste nach einer außergewöhnlichen Belastungssituation sprechen für Panikattacken. Sie gehen typischerweise mit körperlichen Beschwerden einher, so wie Sie es schildern.
Hilfe finden Sie rasch beim Hausarzt und langfristig bei einem Psychotherapeuten. Er wird mit Ihnen das auslösende Erlebnis bearbeiten, so dass Sie besser damit umgehen und auch besser trennen können zwischen Ihren eigenen Beschwerden und denen Ihrer Mutter.



Wenn Sie weitere Fragen haben, stellen Sie sie bitte!

Gute Besserung

Dr. Schaaf

Nachfrage
Kann einem da was passieren bei solchen Panikattacken oder ist es ein rein sehr ungutes Gefühl?

Welche Medikamente könnten hier vorübergehend bis ein Psychotherapeut gefunden ist helfen?

Danke für Ihre Antwort!

Rückantwort
Guten Morgen,

nein, da passiert nichts. Es geht Ihnen schlecht, Sie wünschen sich Hilfe und dass die Angst vorbei geht. Wenn es sehr schlimm wird, werden Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und / oder ein Beruhigungsmittel einnehmen.

Beruhigungsmittel helfen in dem Moment, wo eine Angst gerade auftritt. Langfristig kann man medikamentös mit Angst-hemmenden Antidepressiva behandeln. Das muss ärztlich betreut werden, entweder durch den Hausarzt oder durch den Psychotherapeuten.

Gute Besserung

Dr. Schaaf

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