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Kategorie: Innere Medizin

Frage: schlafen

Gefragt am 05.11.2011 23:44 Uhr | Einsatz: € 20,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1020

Hallo
ich bin 30 Jahre alt und lebe in Kanada ich biin ausgewandert aus der Schweiz.Im Juni 2010 hatte ich ein erstes Baby und dann seit September 2010 habe ich Schlaf probleme.Ganz am Anfang konnt ich nicht einmal Nachmittags schlafen und war Nachts fur stunden wach, aber das hat sich dann verbessert.Im September 2010 hat mein Arzt Zoloft verschrieben, aber das hat nichts gebracht ich nahm es fur 6 Monate aber ich konnte dann immer noch nicht durchschlafen.Also wante ich mich einem Arzt online an und dann er sagte mir Trimipermine zu nehmen und das funkzunierte dann auch so seit Maerz 2011 kann ich endlich schlafen.Aber dann ging ich in die Schweiz meine Familie besuchen in die Schweiz und als ich dann wieder in Kanada war hatte ich wieder schlaf probleme ich kann nicht durchschlafen,er erwache einfach mitten in der nacht obwohl ich nicht auf Klo muss ich habe keinen Grund zu erwachen.Glauben sie dass ich die Postnatale deprssion habe?Wieso wiken die Medikamente nicht mehr?Was kann ich tun damit Trimipermine wieder wirckt?Oder muss ich ein anderes Medikament nehme?Aber welches?

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ralf Berg (Profil ansehen)

Liebe Fragestellerin,

Trimipramin wirkt sowohl bei Schlafstörungen wie auch bei Depression und innerer Unruhe. Wenn diese Symptome auch mitbehandelt werden sollten, wäre es am Besten bei dem Präparat zu bleiben. Damit es wieder wirkt müßte man die Dosis erhöhen. Die in Deutschland angebotenen Dosierung der Tabletten reicht über ein weites Spektrum von 25mg bis zum vierfachen 100 mg. Um wieviel Sie die Dosis erhöhen sollten hängt von Ihrer Ausgangsdosierung und möglichen Nebenwirkungen ab. Dies sollten Sie am besten mit dem Arzt besprechen, von dem Sie sich das (evt. höherdosierete ) Trimipermine verschreiben lassen.
Zu beurteilen über das Internet ob Sie eine postnatale Depression haben ist natürlich schwer. Ich könnte mir aber vorstellen, daß Ihr Arzt bei der Auswahl des SChlafmittels dies vielleicht in Erwägung gezogen hat.
Daher mein Ratschlag: Wenn möglich bei dem Medikament bleiben und unter fachkundiger Anleitung die Dosis erhöhen.
Mit vielen Grüßen nach Kanada Ihr Dr. R. Berg

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