Kategorie: Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde |
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Frage: einseitige Schwellung im Hals |
| Gefragt am 29.10.2011 14:50 Uhr | Einsatz: € 25,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1100 |
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Bewertung: 5,0 (von 5 Sternen)
Zum Hintergrund: Ich bin weiblich, 39, habe lange geraucht, habe keine Mandeln mehr, keinerlei Allergien und vor 41/2 Jahren ist mir der größte Teil der Schilddrüse nach Überfunktion mit heißen Knoten entfernt worden. Ein Kloßgefühl habe ich seither häufig, wenn auch nicht immer gleich stark. Mein Immunsystem scheint zur Zeit nicht so fit zu sein, da ich häufiger mal kleinere "Wehwehchen" habe. Weitere Fragen zum Thema "Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde" lesen! |
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Beantwortet von Christian Welsch (Profil ansehen)
Sehr geehrte Fragestellerin,
ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß ein Krebs dahintersteckt, da man diesen in der Regel vom Aussehen der Schleimhaut von einem Virusinfekt unterscheiden sollte. (Ein Krebs hat meisst deutliche weissliche Beläge und erzeugt einen fauligen Mundgeruch). Ihrer Beschreibung entnehme ich, daß der HNO-Arzt Mühe hatte , ihren Rachen mit einem starren Endoskop anzuschauen, da sie wahrscheinlich einen zu starken Würgereiz hstten. Dabei kann man v.a. wenn der Rachen bei einem z.N. Mandelentfernung assymetrisch verzogen ist manchmal Schwellunge einseitig sehen die bei sonstiger Begutachtung des Rachens nicht so erscheinen. Für einen Krebs sind sie auch etwas zu Jung , das Krebsrisko steigt deutlich an , wenn man 20 Packungsjahre und mehr hat (ein Packungsjahr = ein Jahr lang eine Schachtel Zigaretten täglich). Für mich wäre anhand Ihrer Beschreibung wichtig, das sie noch einmal zur Kontrolle zum HNO Arzt gehen, weil sich Schleimhautveränderungen oft nur in Kontrolluntersuchungen zeigen und Krankheitsverläufe und Ihrer Ursache dann eher absehen lassen. In Ihrem Fall käme neben psychischen Ursachen für den Kloß im Hals auch ein Reflux (Rückfluß von Magensäure in den Kehlkopfbereich) eine verschlissene Halswirbelsäule , eine unbehandelte Schlafapnoe oder eine funktionelle Störung des Kehlkopfes in Frage(falsche Stimmtechnik , die zu einer Art Muskelkater des Kehlkopfes führt) Das alles wären ungleich häufigere Ursachen als der von Ihnen vermutete Krebs. Aber nur eine Kontrolluntersuchung kann Ihnen da mehr sagen. Hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Mit freundlichen Grüßen C.Welsch
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