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Kategorie: Dermatologie

Frage: Melasma (Chloasma)-Schatten auf der Oberlippe

Gefragt am 02.11.2011 14:06 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1023

Hallo liebe Ärzte,
ich habe ein "kosmetisches" Anliegen, das meinen Alltag sehr stark beeinflusst.
Und zwar habe ich (27 Jahre alt, weiblich) seit diesem Sommer (Urlaub in der Türkei) einen dunklen Schatten über meiner Oberlippe. Es sieht von weitem aus wie ein Damenbart- aber es ist keiner. Es sind defintiv keine Härchen, die den Schatten verursachen.
Ich will da irgendetwas gegen mache, benutze jetzt auch täglich eine Creme mit UVA und UVB-Schutz (LF 30) und trag sie auf die entsprechende Stelle auf.
Ich hatte das Gefühl, dass es eine Zeit lang besser wurde, doch jetzt ist es wieder so extrem- ohne dass ich in der Sonne war. Ich gehe auch nicht ins Solarium.
Ich habe von Melasma (bzw. Chloasma) gelesen und befürchte, dass es das ist, was ich habe.
Anderseits ist es komisch, wenn es hormonell bedingt sein sollte, denn die Pille (neo eunomin)nehme ich z.B. schon seit 10 Jahren und vorher hatte ich das Problem auch nicht. Auch nicht nach dem Sonnenbaden.
Was kann ich dagegen tun? Ich trau mich gar nicht mehr in die Öffentlichkeit und leide furchtbar stark darunter. Ich war bei einer Hautärztin- die hat mich nur an einen anderen Hautazrt verwiesen... Das hat mir erstmal auch nichts gebracht... Anstatt mir etwas zu verschreiben...
Jetzt habe ich gelsen, dass es Cremes dagegen gibt, mit Azelainsäure, Hydrochinon und Vitam-A-Säuren..
Bekomm ich die ohne Rezept bei der Apotheke? Oder gibt es eine andere dauerhafte Therapie dagegen? Muss ich die Pille absetzen (ich nehme sie gegen starke Akne und habe Angst, dass die Akne nach Absetzen der Pille wiederkommt. Muss ich also zwischen Pest und Cholera wählen?)?
Danke für eine Antwort. Gruß

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Antwort

Beantwortet von Christian Welsch (Profil ansehen)

Sehr geehrte Fragestellerin,

leider haben sie kein Bild der Veränderung gepostet, was eine Beurteilung erschwert.
Gehen wir davon aus, das es ein Melasma ist, wäre es sinnvoll , nach Schilddrüsenerkrankung als möglichen Mitauslöser zu fahnden. Auch Stress oder allergische Reaktion auf Kosmetika können ein Melasma auslösen.
Therpeutisch sind die von Ihnen genannten depigmentierenden Salben möglich, die gibt es nur auf Rezept und sollten auch nur unter Kontrolle eines Arztes angewandt werden. Alternativ wären auch Dermabrasion oder Lasebehandlung unter bestimmten Vorraussetzungen möglich.

Wenn Ihnen die bisherigen Hautärzte nicht zugesagt haben, suchen sie sich einen , den sie gezielt darauf ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen
C.Welsch

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