Frag einen Arzt

Frage stellen
Einsatz festlegen
Antwort erhalten
Hier Frage stellen!

Kategorie: Dermatologie

Frage: Haarschuppen

Gefragt am 08.12.2011 16:25 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1014

Ich bin 28 und habe seit ca. 13 Jahren Kopfschuppen. Es handelt sich um trockene Schuppen, die Kopfhaut ist oft gerötet, leichter Juckreiz.

Es wurde bei einer Untersuchung ein Pilz festgestellt ("Trichophyton rubrum").

Daraufhin habe ich für mehrere Wochen ein Terbinafina-Spray benutzt (morgens & abends) und 1 x wöchentlich eine Flukonazoltablette genommen.

Nach ca. 3-4 Wochen waren die Schuppen praktisch ganz verschwunden und auch die Kopfhaut war nicht mehr gerötet. Die Mittel habe ich dann abgesetzt, doch jetzt sind die Schuppen wieder zurück, genauso wie vor der Behandlung.

Mir wurde gesagt, dass ich die Behandlung zu schnell abgebrochen hätte. Aufgrund der Tatsache, dass ich bereits seit so langer Zeit Schuppen habe, und jetzt schon mal die Behandlung abgebrochen habe, die Behandlung über ca. 8 Monate durchgeführt werden müßte.

Ist es richtig, dass die Behandlung über einen so langen Zeitraum durchgeführt werden muss um die Schuppen permanent loszuwerden?

Vielen Dank.

Weitere Fragen zum Thema "Dermatologie" lesen!

  Haben Sie auch eine Frage?
Klicken Sie hier und fragen Sie einen Arzt zum Thema Dermatologie!
Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ralf Berg (Profil ansehen)

Lieber Fragender,

Sie hätten von mir die gleiche Auskunft bekommen. Wenn die Behandlung Erfolg, und das hat sie ja gehabt, ist der festgestellte Pilz wahrscheinlich die Ursache. Pilze haben die Fähigkeit in einem Ruhestadium zu verharren, und erst dann wieder aktiv zu werden wenn die Bedingungen freundlicher sind. (also wenn weder von oben Terbinafin kommt, noch vom Blut Flukonazol)
Diese Stadium halten diese verdammt lange durch und machen daher die Therapie so langwierig. Bedenken Sie auch, die Kopfhaut kann man wegen der dichten Behaarung natürlich nie so bis an jede einzelne Haarwurzel äußerlich behandlen, wie das z.b. am Rücken möglich ist.

Das ganze also von vorne und durchhalten.
Mit vielen herzlichen Grüßen R. C. Berg

Weitere Fragen zum Thema "Dermatologie" lesen!

  Haben Sie auch eine Frage?
Klicken Sie hier und fragen Sie einen Arzt zum Thema Dermatologie!