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Kategorie: Chirugie

Frage: Tromboseprophylaxe

Gefragt am 20.02.2010 14:12 Uhr | Einsatz: € 15,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1014

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Fragen zur Tromboseprophylaxe. Am 02.02.10 wurde bei mir eine Arthroskopie Schulter re und Bankart Repair durchgeführt. Bis zum 16.02.10 sollte ich die Trombosespritzen nehmen und setzte sie dann ab. Nun habe ich dennoch Angst vor einer Trombose. Kann ich jetzt ohne weiteres die Spritzen sicherheitshalber wieder nehmen? Besteht eine gefahr für eine Trombose? Meine Schulter wird durch Physiotherpie und auch zu hause so weit es die Schmerzen zulassen bewegt, sonst ist sie durch ein Schulterabduktionskissen ruhig gestellt. Ich bewege mich zu Hause recht viel.
Ich bitte sie um eine Antwort, da ich nicht weiß wie ich mich verhalten soll und meine Angst vor einer Trombose steigt.

Ich danke Ihnen schon im voraus.

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Olaf Stephan (Profil ansehen)

Sehr geehrter Fragender,

die Thromboseprophylaxe mit Heparinspritzen ist nach der Arthroskopie bei Ihnen regelrecht entsprechend den derzeitig geltenden Richtlinien über zwei Wochen durchgeführt worden. Da Sie sich wie geschildert bereits in der Mobilisationsphase befinden, ist eine Weiterführung der o.g. Thromboseprophylaxe jetzt nicht mehr notwendig. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass bei Heparininjektionen auch in seltenen Fällen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können, so dass immer ein Nutzen-Risko-Verhältnis bei der Anwendung gewährleistet sein muss. Außerdem treten thrombotische Ereignisse im Bereich der oberen Extremitäten im Vergleich zu den Beinen, auch bei Immobilisation und OPs, insgesamt gesehen sehr selten auf. Sie brauchen also jetzt auch nicht mehr damit anzufangen, sich wieder täglich die Spritze zu applizieren. Ich wünsche Ihnen baldigst gute Besserung und hoffe ich konnte Ihnen die Angst nehmen.

Mit freundlichen Grüßen O. Stephan.

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