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Kategorie: Chirugie

Frage: Schmerzen im Oberschenkel nach Unfallverletzung

Gefragt am 30.06.2011 20:16 Uhr | Einsatz: € 12,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1015
Bewertung: 4,7 (von 5 Sternen) Schmerzen im Oberschenkel nach Unfallverletzung , 4.7 von 5 bei 1 Bewertungen Hallo Herr Doktor, am 11.04.2011 hatte ich als Radfahrerin mit einem Auto einen Unfall. Verletzungen: große Risswunde in der linken Leiste, Hämatome in beiden Oberschenkeln. Nach 13 Wochen habe ich immer noch Schmerzen im linken Oberschenkel. Neurologe meint, es seien Nervenschmerzen. Ic

Hallo Herr Doktor,
am 11.04.2011 hatte ich als Radfahrerin mit einem Auto einen Unfall. Verletzungen: große Risswunde in der linken Leiste, Hämatome in beiden Oberschenkeln. Nach 13 Wochen habe ich immer noch Schmerzen im linken Oberschenkel. Neurologe meint, es seien Nervenschmerzen. Ich denke nicht nur. Durch Blutentnahme ist keine Entzündung da, Gefäße durch Sonografie untersucht, auch in Ordnung. Wunde ist gut verheilt. Unterhalb der Wunde Nerven taub, Verhärtung im Gewebe und brennende tiefbohrende Schmerzen meistens abends, der schmerzende Bereich fühlt sich wie entzündet an. Schmerzen mal in der Leistengegend oder auch im Oberschenkelmuskel, ziehend und spannend im inneren Oberschenkel. Schwellungen sind durch Lymphdrainage zurückgegangen.

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Antwort

Beantwortet von Dr. med. Ralf Berg (Profil ansehen)

Liebe Patientin,

was genau ist Ihre Frage? Sie denken, dass es neben den Nerven noch etwas anders sein könnten, was Ihnen die mal
oben mal weiter unten die Schmerzen macht.
1. Entzündung scheidet nach Ihrer SChilderung (negatives Labor, gute Wundheilung, kein Fieber) eigentlich aus.
2. Restödem = Weichteilschwellung , ist nach Lympfdrainage zurück gegangen, Wurde auch ein "weichteil" Ultraschall (benötigt man spezielle Sonde, bei Chirurgen oft vorhanden) gemacht, um vielleicht einen noch nicht ganz abgebautes HÄmatom in der Tiefe auszuschließen?
3. Der Schmerzcharakter (brennen bohren, auftreten vor allem in Ruhe weist eben doch sehr auf Nerven als Verursacher Ihrer Beschwerden hin.

Was tun: ?
Falls Sie das Gefühl haben, das noch verhärtete Gewebe für Ihre Schmerzen mitverantwortlich sein könnte, möchte ich Ihnen empfehlen einen Versuch mit naturheilkundlich/homöpath. Medikamentne zu machen ( z.b. Einsatz von Traumeel) als Salbe und/oder Tabletten oder intravenös.

Die gute Nachricht: Auch hartnäckige SChwellungen werden über die Zeit vom Körper abgebaut, zumindes so weit, dass Sie irgendwann nicht mehr schmerzen.

Mit den Nervenschmerzen (neuropath. Schmerzsyndrom,) wie auch den Narbenschmerzen ist es leider nicht immer so.
Auch diese brauchen sehr viel zeit. wenn es aber nach 3 Monaten immer noch brennt, sollten Sie mit Ihrem Neurologen
besprechen, welchen Therapieversuch man unternehmen sollte.

Ich hoffe ich konnte die Intention ihrer Anfrage erfassen und Ihnen Hinweise geben, die für Sie hilfreich sind.

Mit vielen lieben Grüßen und gute Besserung R. Berg

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