Kategorie: Chirugie |
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Frage: Kontraindikation Metall--- Gleichstrombehandlung |
| Gefragt am 20.10.2010 23:23 Uhr | Einsatz: € 10,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1014 |
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Guten Abend, |
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Beantwortet von Dr. med. Olaf Stephan (Profil ansehen)
Sehr geehrte Fragende,
prinzipiell gibt es aus medizinischer Sicht keine Einwände gegen die Anwendung des von Ihnen oben beschriebenen elektrischen Gerätes durch Sie. Technisch gesehen fließt kein Strom durch Ihren Körper, da Sie ja einen isolierenden Handschuh tragen, außerdem arbeitet das Gerät auf alle Fälle mit Niederspannung. Der Aufbau eines niedrig frequenten Wechselfeldes (5 bis 50 Hz) zwischen Ihrer Hand und dem Kunden ist ebenfalls unbedenklich und Ihr Kopf mit der Metallklammer ist ohnehin weit vom Feld entfernt (die Intensität eines Feldes nimmt proportional zum Quadrat des Abstandes ab, also nicht linear). Außerdem werden seit längerer Zeit keine ferromagnetischen Werkstoffe für Metallteile, die im menschlichen Körper verbleiben mehr verwendet, es kommen hier meist Titanlegierungen zur Anwendung. Einzig bei einem Herzschrittmacher könnte es aus meiner Sicht zu Feldinterferenzen kommen, da sollten Sie sich bei der Herstellerfirma erkundigen, es könnte ja sein, dass einer Ihrer Kunden einen Herzschrittmacher trägt. Mit freundlichen Grüßen O. Stephan. |
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