Kategorie: Chirugie |
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Frage: Komplexe distale Radiusfraktur (Typ IIb) mit SL Banddissoziation rechts |
| Gefragt am 12.07.2010 12:36 Uhr | Einsatz: € 25,00 | Status: Beantwortet | Aufrufe: 1021 |
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Beantwortet von Dr. med. Olaf Stephan (Profil ansehen)
Sehr geehrter Fragender,
um eine definitive Beurteilung vorzunehmen, müßte man das Röntgenbild sehen, da dieses nicht möglich ist, werde ich versuchen aus der Befundbeschreibung eine für Sie plausible Interpretation zu geben. Offenbar lag eine komplizierte extraartikuläre (d. h. außerhalb des Handgelenkes gelegene) Fraktur des Radius vor, die operativ, den Leitlinien entsprechend, mit einer Osteosynthese (Metallplatte) auf Grund der Instabilität unfallchirurgisch versorgt wurde. Somit ist bislang bei Ihnen alles medizinisch korrekt verlaufen. Die Verschraubung der Platte ist stabil, alle Schrauben haben Halt im Knochen. Die einzelnen Knochenfragmente befinden sich in einer achsengerechten Stellung, die noch vorhandenen Stufenbildungen resultieren aus dem Splitterbruch und verheilen im weiteren Verlauf der Knochenneubildung in der Regel problemlos. Dass die Platte in einer Ebene die Fläche des Gelenkes etwas überragt (wobei keine Maßangabe wie weit erfolgt ist!!!) stellt in der Regel ebenfalls kein Problem dar, da sie später wieder entfernt wird, sollte das Handgelenk derzeitig schmerzlos und gut beweglich sein ist alles o.k. (wobei ich allerdings nicht weiß, ob Sie noch einen Gips tragen, oder das Gelenk schon bewegen können etc.). Um es noch einmal zusammen zu fassen, nach den (recht dürftigen) Angaben zu urteilen ist derzeitig alles gut und entspricht dem normalen Heilungsverlauf. Mit freundlichen Grüßen O. Stephan. |
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